Ein Kurator, ein Archivar, eine Galeristin und eine Angehörige beschreiben eine Künstlerin, die sich mit einer erfundenen Biografie als Holocaustopfer ausgegeben hat. Der Kurzfilm kreist in einer szenischen Versuchsanordnung um eine deutsche Malerin, die als Outsider Artist rezipiert wurde, mit Bildern, in denen sie vorgeblich ihre Erfahrungen als jüdische Überlebende mehrerer Konzentrationslager verarbeitet hat. Erst nach dem Tod der Künstlerin werden Zweifel an ihrer Selbstdarstellung laut. Interviews mit Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, inszeniert als Monologe in stilisierten Studiosettings, führen Überlegungen zu möglichen Motivationen, Kontexten und Konsequenzen dieser Fehlidentifikation zusammen.
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